Du betrachtest gerade Zentrale Rolle der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie (Herz-MRT)

Zentrale Rolle der kardiovaskulären Magnetresonanztomographie (Herz-MRT)

Ein wichtiger Fortschritt in der Diagnostik und Behandlung entzündlicher Herzerkrankungen

Die neue Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) fasst erstmals Myokarditis und Perikarditis unter dem Begriff Inflammatory Myocardial and Pericardial Syndrome (IMPS) zusammen. Sie schafft damit einen klaren, strukturierten Rahmen für Definition, Diagnostik und Therapie dieser komplexen Krankheitsbilder.

In der aktuellen Stellungnahme der AG 21 – Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie fassen wir die wichtigsten Neuerungen zusammen und unterstreichen die zentrale Rolle der Herz-MRT, die in der Leitlinie als Schlüsseltechnologie hervorgehoben wird:

Präzise Diagnose: Die Herz MRT erlaubt in den meisten Fällen eine sichere Erkennung einer Myokarditis anhand charakteristischer Gewebeveränderungen.
Verlaufsbeurteilung: Sie macht es möglich, Krankheitsaktivität im Verlauf zu beurteilen und Therapien individuell zu steuern.

Damit wird die Herz-MRT nicht nur als diagnostisches Instrument verstanden, sondern als integraler Bestandteil des klinischen Entscheidungsprozesses – ein echter Meilenstein für die nicht-invasive Herzbildgebung.

Hier ein Link zur Publikation der Deutschen Gesellschaft für Kardiologiehttps://link.springer.com/article/10.1007/s12181-025-00772-6