seltene Herz-
erkrankungen

Verschiedene Erkrankungen können zu einer Beteiligung des Herzens führen. Im Folgenden haben wir einige Erkrankungen beschrieben, deren kardiale Beteiligung mittels Kardio-MRT beurteilt werden kann.

Die kardiale Amyloidose ist eine Erkrankung, bei der sich ein abnormales Protein namens Amyloid im Herzmuskel ablagert und die Herzfunktion beeinträchtigt. Aufgrund der unspezifischen klinischen Symptome erfolgt die Diagnose basierend auf der Bildgebung mittels Herz-MRT.

Die kardiale Sarkoidose ist eine seltene granulomatöse Entzündungen des Herzmuskels. Dadurch kann es zu Rhythmusstörungen, Herzschwäche oder sogar plötzlichem Herztod kommen. Daher spielt die Kardio-MRT auch in der Diagnose und Verlaufskontrolle der kardialen Sarkoidose eine wichtige Rolle. Zusätzlich ist  die Unterscheidung zwischen aktiver und inaktiver Sarkoidose möglich.

Der Morbus Fabry ist eine seltene erbliche Stoffwechselerkrankung mit potentieller Ablagerung von Fettsäuren im Herzmuskel. Hierbei kann es zu einer Verdickung des Herzmuskels mit Störung der Kontraktion kommen, die mittels Herz-MRT frühzeitig erkannt werden. Zudem kann die Kardio-MRT zeigen, ob es zu Narbenbildungen im Herzmuskel gekommen ist.

Aufgrund der oft unspezifischen und sehr variabelen Symptome bei der kardialen Beteiligung von Systemerkrankungen spielt die Bildgebung eine wichtige Rolle. Die Herz-MRT kann frühzeitig eine potentielle Herzbeteiligungen bei Systemerkrankungen erkennen und damit das Risiko kardialer Komplikationen vorhersagen und die Behandlung optimieren.