KHK: Welches Untersuchungsprotokoll?


Kurz & knapp

Das KHK-Protokoll kombiniert Funktionsanalyse, Stress-Perfusion und LGE zur vollständigen ischämischen Abklärung.

Sequenzprotokoll

  • Cine-Sequenzen zur Beurteilung regionaler Wandbewegungsstörungen
  • Stress-Perfusion unter pharmakologischem Stress (Adenosin oder Regadenoson) zum Ischämienachweis
  • Ruhe-Perfusion zum Vergleich
  • LGE zur Narbendarstellung

Vasodilatator-Stress

Adenosin bzw. Regadenoson induzieren eine koronare Vasodilatation; die dadurch sichtbaren Perfusionsunterschiede zwischen gesundem und stenoseabhängigem Myokard bilden die Grundlage der Ischämiedetektion.

Auswertung

Quantitative und semiquantitative Perfusionsanalysen sowie zunehmend KI-gestützte Verfahren erhöhen die diagnostische Genauigkeit und Reproduzierbarkeit.

Prof. Dr. med. Nadine Abanador-Kamper, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, Sprecherin der DGK-Arbeitsgruppe 21 (Kardio-MRT)

Über die Autorin

Prof. Dr. med. Nadine Abanador-Kamper ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und Sprecherin der Arbeitsgruppe 21 (Magnetresonanztomographie) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Zudem verfügt sie über umfangreiche klinische Erfahrung als Leiterin der kardiologischen Notaufnahme und Chest Pain Unit. Ihre wissenschaftlichen Publikationen rund um Herzbildgebung und Kardio-MRT finden Sie auf PubMed.

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