KHK: Welche klinischen Konsequenzen?


Kurz & knapp

Der Kardio-MRT-Befund steuert unmittelbar die Entscheidung für oder gegen eine Revaskularisation und die Prognoseeinschätzung.

Revaskularisationsentscheidung

Bei nachgewiesener Vitalität und relevanter Ischämie profitieren Patienten von einer Revaskularisation; bei überwiegend transmuraler Narbe ist der Nutzen fraglich.

Prognose

Infarktgröße und Ischämieausmaß sind etablierte prognostische Marker für kardiovaskuläre Ereignisse.

Therapiesteuerung

Die Befunde fließen in die Entscheidung über medikamentöse Optimierung, interventionelle oder operative Revaskularisation ein – gemäß 2024-ESC-Leitlinie zum chronischen Koronarsyndrom.

Verlaufskontrolle

Nach Revaskularisation kann eine Verlaufs-MRT die funktionelle Erholung objektivieren.

Prof. Dr. med. Nadine Abanador-Kamper, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, Sprecherin der DGK-Arbeitsgruppe 21 (Kardio-MRT)

Über die Autorin

Prof. Dr. med. Nadine Abanador-Kamper ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und Sprecherin der Arbeitsgruppe 21 (Magnetresonanztomographie) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Zudem verfügt sie über umfangreiche klinische Erfahrung als Leiterin der kardiologischen Notaufnahme und Chest Pain Unit. Ihre wissenschaftlichen Publikationen rund um Herzbildgebung und Kardio-MRT finden Sie auf PubMed.

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